Freitag, 20. Dezember 2013

Neues Design

Heute habe ich mal nichts Neues geschrieben, dafür aber am Aussehen meiner Travelling Seite gebastelt.
 
 
http://verenaschreibt.blogspot.de/search/label/Reisen

Schaut euch doch mal an, wie's geworden ist ... ich bin zumindest ganz zufrieden. Mehr Banner werden folgen und natürlich nach und nach auch neue Posts zum Thema Reisen.
 
 








Mittwoch, 11. Dezember 2013

Der Blogadventskalender mit einer etwas anderen Weihnachtsfeier


Ich muss ja zugeben, ich bin schon so etwas wie ein Weihnachtsmuffel. Letztes Jahr bin ich dem ganzen Trubel entflohen und war über Weihachten in Äthiopien, einem Land, in dem dank eines anderen Kalenders am 24.12. noch nicht mal der 24.12. war. 

Normalerweise ist Weihnachten aber auch für mich ein richtiges Familienfest, welches ich total mag. Drei Tage nur im Schlafanzug mit Schokolade vorm Fernseher verbringen, Spiele spielen (unser Familien-Weihnachtsstandard: Die Siedler von Catan), Gans/Fondue/Raclette oder andere Leckereien schlemmen – es gibt echt schlimmeres!  Nur die Vorweihnachtszeit brauche ich eigentlich nicht wirklich. Ich mag keinen Winter, ich mag keinen Schnee und erst recht keine Kälte und deswegen allein fällt Weihnachten schonmal in die falsche Jahreszeit für mich. Ich mag Weihnachtsmärkte, aber noch mehr würden sie mir im Sommer gefallen, wenn es warm und lange hell ist. Und Weihnachtsdeko sucht man bei mir in der Wohnung auch vergebens.

Warum also bei einem Blogadventskalender mitmachen? Erstens kommt man um Weihnachten halt einfach nicht herum (außer man verkrümelt sich eben) und zweitens gibt’s ja vielleicht doch ein paar schöne Sachen (und Adventskalender gehören da definitiv dazu). 

Ich möchte von unserer Weihnachtsfeier bei der Arbeit erzählen, die echt verdammt cool war und sich nicht nur für Weihnachtsfeiern, sondern auch für andere Partys, Geburtstage oder einfach ne nette Runde mit Freunden eignet. Alles was man dafür braucht sind nämlich  8+ Freunde (je nach Spiel auch mal mehr oder weniger). 

Was für ein Spiel überhaupt, häh? Ein Krimi-Spiel! Viele waren bestimmt schonmal bei einem Krimi-Dinner oder haben zumindest davon gehört – während dem Essen wird ein Theaterstück aufgeführt und die Gäste mehr oder weniger in den Fall einbezogen. Sowas in der Art haben wir auch gemacht, nur eben bei uns und ohne „professionelle“ Unterstützung. Wenn man mal bei Google „Krimispiel“ eingibt, findet man tausend verschiedene Seiten, die tausend verschiedene Krimi-Szenarien anbieten. Wir haben uns für dieses Spiel entschieden - Der Mythos der Familie – und sind für einen Abend nach Chicago in die 30er Jahre gereist und in die Rollen der Mafia-Familie Caliente geschlüpft. 
Dazu gehörten natürlich auch stilechte Kostüme (+Waffen), leckeres italienisches Essen (selbst gemachte Vor- und Nachspeise, den Hauptgang haben wir beim Italiener bestellt, so musste keiner von uns während der heißen Diskussionsphase in der Küche verschwinden), gute Musik (-> unsere YoutubePlaylist) und viel, viel Vino. 

Accessoires
Zum Nachtisch gab es Spekulatius-Tiramisu und sehr schokoladigen Schokoladenkuchen (der so schnell in unseren Mägen gelandet ist, dass es für kein Foto gereicht hat).

Für jeden gab es, neben den für alle bekannten Rollenbeschreibungen, noch „vertrauliche Informationen“, welche im Verlauf des Spiels ans Licht kommen sollten. In mehreren Runden galt es einen Mörder anhand von Hinweisen und Gerüchten zu überführen – wer der oder die Mörder/in war und ob wir den/die Richtige/n geschnappt haben, verrate ich an dieser Stelle nicht. Aber ich kann euch sagen, die Stimmung war explosiv. Sex, Intrigen, Verbrechen und Mord – so einiges war anders, als es auf den ersten Blick schien. Natürlich haben wir uns bemüht, den ganzen Abend konsequent mit einem italienischen Akzent zu sprechen, was für viel Spaß sorgte und uns mittelmäßig gelungen ist, hatte man den verschiedenen Akzenten nach doch eher das Gefühl, nicht nur zwischen Italienern, sondern auch zwischen Franzosen, Russen, Türken, Schweizern und Amerikanern zu sitzen. So vielfältig die Charaktere, so vielfältig waren auch unsere Akzente. :-)






Alles in allem hat der Abend super viel Spaß gemacht und ich kann jedem empfehlen, es mal selber zu versuchen – und wer nicht bis zur nächsten Weihnachtsfeier damit warten will, der findet bestimmt auch noch früher eine Gelegenheit. Ich hätte auf jeden Fall nichts dagegen, den Abend mit einem anderen Krimispiel zu wiederholen.
 

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